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Medizin am Mittwoch: Neue Termine der Vortragsreihe im Juni 2026

Komplementärmedizin, Inkontinenz und Arthrose

Winnenden/Schorndorf. Wie sich Lebensqualität trotz Erkrankung erhalten und verbessern lässt, steht im Mittelpunkt der „Medizin am Mittwoch“-Vorträge im Juni. Den Auftakt macht ein Vortrag über komplementärmedizinische Verfahren, mit denen Patientinnen und Patienten ihre Krebstherapie sinnvoll unterstützen können. Im zweiten Vortrag geht es um Inkontinenz und Senkungsbeschwerden. Ein weit verbreitetes Tabuthema, für das es heute wirksame Behandlungsmöglichkeiten gibt.  Der dritte Vortrag widmet sich der Arthrose, einer Erkrankung, die den Alltag, die Beweglichkeit und die Lebensqualität vieler Menschen erheblich beeinträchtigt. Die Fachvorträge vermitteln praxisnahe Informationen zu Ursachen und Symptomen sowie zu modernen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Gesundheitsexperten der Rems-Murr-Kliniken Fragen aus dem Publikum.

Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 17 Uhr am Standort Winnenden (Cafeteria Auszeit) oder Schorndorf (Gesundheitszentrum) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

„Komplementärmedizin bei Krebs: aktiv etwas für sich tun“ – Vortrag am 10. Juni um 17 Uhr, Rems-Murr-Klinikum Winnenden

Ernährung, Bewegung, Entspannungsverfahren oder Akupunktur können eine Krebstherapie sinnvoll begleiten und ergänzen. Viele komplementärmedizinische Maßnahmen helfen dabei, Nebenwirkungen zu lindern, das körperliche und seelische Wohlbefinden zu stärken und die Lebensqualität während der Behandlung zu verbessern. Besonders Verfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin sind wissenschaftlich gut untersucht und zeigen positive Effekte auf den Behandlungserfolg. Welche Methoden als besonders vielversprechend gelten und bereits an den Rems-Murr-Kliniken zum Einsatz kommen, erläutern Dr. Hans Lampe, Oberarzt Komplementärmedizin, und Dr. Ramona Hein, Oberärztin Komplementärmedizin, am Rems-Murr-Klinikum Winnenden in ihrem Vortrag.

„Inkontinenz und Senkung – Was tun?“ – Vortrag am 17. Juni um 17 Uhr, Rems-Murr-Klinikum Winnenden

Wenn Blase oder Darm schwächeln, kann es zu ungewolltem Harn- oder Stuhlverlust kommen. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer, da Schwangerschaften, Geburten und hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren Bindegewebe und Beckenboden stark beanspruchen. Auch Übergewicht oder schweres Heben erhöhen das Risiko. Trotz des oft großen Leidensdrucks sprechen viele Betroffene aus Scham nicht über Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden. Dabei gibt es heute zahlreiche wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Die Expertinnen und Experten des zertifizierten Interdisziplinären Kontinenz- und Beckenbodenzentrums des Rems-Murr-Klinikums Winnenden, Dr. Matthias Merkle, Doctor Medicine (Univ. Tuzla) Boris Jukic, Othman Alzeedyein und Dr. Julia Halbmann, informieren in ihrem Vortrag über Ursachen, moderne Diagnoseverfahren und individuelle Therapieoptionen.

„Arthrose der großen Gelenke: Individuelle Therapiekonzepte statt Standardlösungen“ – Vortrag am 24. Juni um 17 Uhr, Rems-Murr-Klinik Schorndorf

Fast jede zweite Frau und knapp jeder dritte Mann ab 65 Jahren leidet an Arthrose. Besonders häufig betroffen sind die großen Gelenke wie Hüfte, Knie und Schulter. Der Gelenkverschleiß geht oft mit starken Schmerzen einher und kann Mobilität sowie Lebensqualität erheblich einschränken. Wird Arthrose frühzeitig erkannt, lässt sich der zugrunde liegende Knorpelabbau in vielen Fällen noch verlangsamen. Je nach individuellem Krankheitsstadium stehen zudem verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die Beschwerden lindern und die Beweglichkeit verbessern können – auch wenn Arthrose selbst nicht heilbar ist. Welche Maßnahmen den Betroffenen zu mehr Lebensqualität verhelfen können und wann ein künstlicher Gelenkersatz der letzte Ausweg ist, erläutert Dr. Jochen Bartholomä, Chefarzt Endoprothetik an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf in seinem Vortrag.

Die nächsten Termine der Veranstaltungsreihe, weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken und medizinische Videos zu Krankheitsbildern und Therapien gibt es im Internet unter www.rems-murr-kliniken.de und in den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und YouTube.

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