Uroonkologische Krebserkrankungen und Arthrose der großen Gelenke
Winnenden/Schorndorf. Nach der Sommerpause startet Medizin am Mittwoch mit zwei Vorträgen in die zweite Jahreshälfte. Zunächst geht es um die häufigsten urologischen Krebserkrankungen bei Männern, die bei frühzeitiger Diagnose gut behandelbar sind. Der zweite Vortrag befasst sich mit Arthrose, einer weit verbreiteten Gelenkerkrankung. Es wird gezeigt, wie bei Arthrose der großen Gelenke gezielte Bewegung, Ernährung und zuletzt auch operative Eingriffe helfen, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Gesundheitsexperten der Rems-Murr-Kliniken Fragen.
Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 17 Uhr am Standort Winnenden (Cafeteria Auszeit) oder Schorndorf (Gesundheitszentrum) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
„Hightech-Medizin: Hochmoderne Diagnostik und Therapie im Uroonkologischen Zentrum“ – Vortrag am 17. September um 17 Uhr, Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Probleme beim Wasserlassen und Blut im Urin können auf Prostatakrebs oder Harnblasenkrebs hindeuten – zwei der häufigsten urologischen Krebserkrankungen, die vor allem Männer im fortgeschrittenen Alter betreffen. Wenn keine Beschwerden auftreten, bleiben diese Erkrankungen oft unbemerkt, und werden zufällig bei Vorsorgeuntersuchungen entdeckt. Doch je früher eine Diagnose erfolgt, desto bessere Heilungschancen bestehen. In seinem Vortrag erläutert der Leiter des Uroonkologischen Zentrums am Rems-Murr-Klinikum Winnenden, Chefarzt Dr. Stefan Strepp, wie diese Erkrankungen frühzeitig erkannt werden können und welche innovativen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
„Individuelle Therapiestrategien bei Arthrose der großen Gelenke“ – Vortrag am 24. September um 17 Uhr, Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Arthrose kündigt sich oft durch Bewegungsschmerz oder Schwellungen an. Im weiteren Krankheitsverlauf treten häufig Belastungsschmerzen auf. Betroffen sind vor allem große Gelenke, die häufig beansprucht werden, wie Knie, Hüfte und Schulter. Schreitet die Erkrankung weiter voran, können dauerhafte Schmerzen und Bewegungseinschränkungen die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Gezielte Bewegung, entzündungshemmende Ernährung und in manchen Fällen auch operative Eingriffe helfen dabei, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und Beschwerden zu lindern. Dr. Jochen Bartholomä, Chefarzt für Endoprothetik an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf, erläutert, in welchen Fällen eine Änderung der Lebensweise gute Heilungschancen verspricht und wann sich ein Gelenkersatz als Ausweg aus den Beschwerden bewährt hat.
Weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet unter www.rems-murr-kliniken.de und in den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und YouTube.