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Mehr Beweglichkeit auf Knopfdruck: Patientenlifter für Palliativstation

Übergabe des Patientenlifters von der Stiftung Lebenszeit an die Palliativstation des Rems-Murr-Klinikums Winnenden
Pflegefachkraft Salome Wiens (2.v.r.) demonstriert Gabriele Villinger (links), Chefarzt Prof. Markus Schaich (2.v.r.) und Oberärztin Dr. Heidrun Stumme (rechts) mit Patientin Elisabeth Centonza (Mitte) den neuen Patientenlifter

Stiftung Lebenszeit unterstützt schwerkranke Patientinnen und Patienten mit 5000 Euro

Winnenden. Für viele schwerkranke, bettlägerige oder stark übergewichtige Menschen auf der Palliativstation bedeutet das Bett eine oft kaum überwindbare Grenze im Klinikalltag. Dank einer Spende der Stiftung Lebenszeit in Höhe von 5000 Euro eröffnet sich nun ein Stück mehr Bewegungsfreiheit: Mit einem mobilen Patientenlifter können Patientinnen und Patienten schonend mobilisiert, umgelagert oder für pflegerische Maßnahmen aus dem Bett gehoben werden.

Das neu angeschaffte Hilfsmittel verbessert nicht nur den Komfort und die Sicherheit der Betroffenen, sondern entlastet auch die Pflegekräfte im Arbeitsalltag spürbar. Gerade bei eingeschränkter Mobilität oder höherem Körpergewicht waren viele Bewegungsabläufe bislang nur mit großem Kraftaufwand oder zusätzlichem Personaleinsatz möglich. Gleichzeitig bleibt mehr Zeit für das, was in der Palliativmedizin besonders zählt: persönliche Zuwendung und individuelle Begleitung. Auf der Palliativstation des Rems-Murr-Klinikums Winnenden werden jährlich zwischen 250 und 300 Patientinnen und Patienten betreut, die künftig von dem Gerät profitieren.

„Wir freuen uns sehr über die Spende der Stiftung Lebenszeit, die uns seit vielen Jahren eng verbunden ist“, sagt Prof. Dr. Markus Schaich, Chefarzt der Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Rems-Murr-Klinikum Winnenden. „Mit dem Patientenlifter können unsere Patientinnen und Patienten deutlich schonender mobilisiert werden. Das reduziert körperliche Belastungen auf beiden Seiten und schafft mehr Ruhe, Sicherheit und Würde im Pflegealltag.“

Auch für die Stiftung steht der Nutzen im Vordergrund: „Für schwerkranke Menschen können schon kleine Veränderungen viel bewirken“, betont Gabriele Villinger, Vorsitzende der Stiftung Lebenszeit. „Schon kleine Bewegungsmöglichkeiten oder ein kurzer Moment außerhalb des Bettes bedeuten gleich mehr Lebensqualität.“

Die Stiftung Lebenszeit mit Sitz in Waiblingen setzt sich dafür ein, schwerkranke Menschen zu unterstützen und ihre Lebensqualität und Würde in belastenden Situationen zu verbessern.

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