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Rems-Murr-Klinik Schorndorf mit herausragender Expertise für die Versorgung Schwerverletzter

Pressefoto Rems-Murr-Klinik Schorndorf mit herausragender Expertise für die Versorgung Schwerverletzter
Die Interdisziplinäre Notaufnahme ist erste Anlaufstelle für Schwerverletzte, die – hier in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf – mit höchster fachlicher Expertise versorgt werden. Foto: © RMK

Berufsgenossenschaften erteilen dem Standort die Zulassung für das Verletzungsarten-Verfahren (VAV) in der Traumatologie, Wirbelsäulen- und Beckenchirurgie

Die Rems-Murr-Klinik Schorndorf ist jetzt zum Verletzungsartenverfahren (VAV) der gesetzlichen Unfallversicherung zugelassen. Die zuständigen Berufsgenossenschaften haben der Fachabteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie die Beteiligung am VAV nach Prüfung der personellen, apparativen und organisatorischen Voraussetzungen erteilt. Damit dürfen am Klinikstandort Schorndorf künftig auch Versicherte mit schweren Verletzungen nach Arbeits-, Wege- und Schulunfällen umfassend versorgt werden. Dies spart Zeit und Wege für die Verunfallten – und entlastet gleichzeitig das Rems-Murr-Klinikum Winnenden, das die VAV-Verletzten aus dem östlichen Teil des Rems-Murr-Kreises bisher mit betreut hat.

VAV-Zulassung stärkt die Position der Rems-Murr-Klinik Schorndorf als verlässlicher Partner für die Notfall- und Unfallversorgung

„Mit der VAV-Zulassung stärken wir die Position der Rems-Murr-Klinik Schorndorf als verlässlicher Partner für die Notfall- und Unfallversorgung in der Region. Das ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie, medizinische Spitzenversorgung wohnortnah anzubieten“, sagt Dr. Rainer Pfrommer, Leiter der Rems-Murr-Klinik Schorndorf. „Diese Auszeichnung bestätigt unsere langjährige fachliche Expertise in der Orthopädie und Unfallchirurgie unter Chefarzt Dr. Jürgen Nothwang. Ihm und seinem Team danke ich ebenso wie unserer Interdisziplinären Notaufnahme und ihrer Chefärztin Dr. Angela Rothermel, die bei der Versorgung von Unfallopfern mit höchster Kompetenz die entscheidenden ersten Weichen stellt.“

„Die VAV-Zulassung ermöglicht es uns, schwerverletzte Patientinnen und Patienten aus der Region künftig noch schneller und konsequent leitliniengerecht zu versorgen“, sagt Chefarzt Dr. Nothwang, gleichzeitig Leiter des EUROSPINE-Exzellenzzentrums für Wirbelsäulenchirurgie an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf – diese Zertifizierung tragen europaweit nur 48 Fachzentren. „Die gesamt Versorgungskette von der Erstversorgung in der Notaufnahme über die passende konservative oder chirurgische Therapie bis zur Rehabilitation entscheidet darüber, ob schwerverletzte Patientinnen und Patienten idealerweise vollständig genesen und ihren normalen Alltag und ihre Berufstätigkeit wieder aufnehmen können. Hier sind wir in Schorndorf hoch professionell aufgestellt in der Zusammenarbeit der Teams verschiedener Disziplinen und Berufsgruppen.“

Zulassung würdigt Expertise in der Traumatologie, der speziellen Wirbelsäulenchirurgie und der Beckenchirurgie

Die Zulassung zum VAV wird ausschließlich Kliniken erteilt, die im Hinblick auf die Schwere der zu versorgenden Verletzungen besondere personelle, apparative und räumliche Anforderungen nachweislich erfüllen. Für die Rems-Murr-Klinik Schorndorf würdigt die Entscheidung der Berufsgenossenschaften insbesondere die konsequent ausgebaute Expertise in der Traumatologie, der speziellen Wirbelsäulenchirurgie und der Beckenchirurgie. Das Behandlungsspektrum reicht von komplexen Frakturen über Mehrfachverletzungen (Polytraumata) bis hin zu traumatologischen Notfällen, die eine sofortige, interdisziplinär abgestimmte Versorgung erfordern.

Spezialisierte Versorgung von Schwerverletzten in der Region reduziert Bedarf zeitkritischer Sekundärverlegungen

Von der neuen Zulassung profitiert die Bevölkerung im Rems-Murr-Kreis und auch in angrenzenden Regionen: Schwerverletzte können künftig wohnortnah und ohne zeitkritische Sekundärverlegung in einer spezialisierten Klinik behandelt werden. Das verkürzt die Zeit bis zur definitiven Versorgung – ein in der Traumatologie entscheidender Faktor für den Behandlungserfolg – und entlastet gleichzeitig Rettungsdienst und überregionale Zentren. Für zuweisende Ärztinnen und Ärzte, Physiotherapiepraxen sowie den Rettungsdienst bedeutet dies einen klaren, direkten Versorgungsweg in der Region.

Was ändert sich konkret für die zuweisenden Ärzte und den Rettungsdienst?

Niedergelassene Orthopädinnen und Orthopäden, Hausärztinnen und Hausärzte, Physiotherapiepraxen sowie der Rettungsdienst können VAV-pflichtige Verletzungen ab sofort direkt der Rems-Murr-Klinik Schorndorf zuweisen bzw. dorthin transportieren. Die Klinik steht rund um die Uhr, 24/7 für die Erstversorgung und Übernahme entsprechender Fälle zur Verfügung.

Weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet unter www.rems-murr-kliniken.de und in den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und YouTube.

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