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Starke Unterstützung für Menschen in ihrer letzten Lebensphase

Die Kunsttherapie ist ein unterstützendes Angebot für Patientinnen und Patienten am Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Wertvolles Zusatzangebot auf der Palliativstation: Ergänzende Angebote wie die Kunsttherapie finanzieren sich hauptsächlich durch Spenden. | © Katja Zern/Fotostudio M42

Stiftung spendet 50.000 Euro für die Palliativversorgung am Rems-Murr-Klinikum Winnenden

50.000 Euro für die Palliativversorgung: Mit einer hohen Spende stärkt eine regionale Stiftung die Palliativstation am Rems-Murr-Klinikum Winnenden. Die Förderung schafft die Grundlage, bewährte Angebote wie die Kunst- und Musiktherapie, psychosoziale Begleitung und weitere unterstützende Bausteine gezielt auszubauen und abzusichern. Zugleich unterstützt sie die kontinuierliche Qualifizierung und Weiterentwicklung von Fachpersonal, um die ganzheitliche Versorgungsqualität schwerstkranker Patienten nachhaltig zu stärken. Denn wenn Heilung nicht mehr möglich ist, rücken Symptomlinderung, einfühlsame Begleitung und Lebensqualität in den Mittelpunkt.

Auf der Palliativstation werden Beschwerden von schwerstkranken Patientinnen und Patienten im fortgeschrittenen Stadium gelindert. Die Bedürfnisse sind in dieser besonders herausfordernden Lebensphase ganz unterschiedlich: von passender Schmerzmedikation und Wundversorgung über psychologische Hilfe und Entspannung bis hin zu spiritueller Begleitung. Ein multiprofessionelles Team spezialisierter Fachkräfte aus Medizin, Pflege, Physiotherapie, psychologischen und sozialen Dienst sowie Seelsorge stabilisiert die Patientinnen und Patienten körperlich und seelisch, bevor sie wieder nach Hause, ins Pflegeheim oder ins Hospiz entlassen werden. Nicht alle Patientinnen und Patienten können die Station wieder verlassen. Rund jeder Zweite wird dort bis zu seinem Lebensende würdevoll begleitet.

Die Spende schafft Raum für Weiterentwicklung und ermöglicht Zusatzangebote

Diese intensive Betreuung kostet Geld. Zudem werden viele Zusatzangebote wie beispielsweise die Kunst- und Musiktherapie, aber auch die wohnliche Gestaltung einer Palliativstation kaum refinanziert. Daher ist die Palliativstation auf Spendenmittel angewiesen, um diese Angebote dauerhaft aufrechterhalten und weiterentwickeln zu können.

Die 50.000 Euro Spende soll auf Wunsch der Stiftung, die anonym bleiben möchte, gezielt für die Weiterentwicklung der Palliativversorgung verwendet werden. Vorgesehen sind ergänzende Angebote für Patientinnen und Patienten, die Verbesserung der pflegerischen, medizinischen und therapeutischen Betreuung sowie die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden der Palliativabteilung.

Persönliche Erfahrungen mit der Palliativstation als Anstoß für die Spende

Den Anstoß für die Spende gaben persönliche Erfahrungen der Stifterfamilie mit der Palliativstation. Neben medizinischen und pflegerischen Aspekten blieben ihnen insbesondere das persönliche Engagement sowie die würdevolle und empathische Begleitung der Patientinnen und Patienten in Erinnerung. Diese Eindrücke weckten den Wunsch, die Palliativversorgung nachhaltig zu stärken und ihre Weiterentwicklung zu unterstützen. Die Stiftung betont: „Mit unserer Förderung möchten wir die außergewöhnliche Arbeit der Palliativstation des Rems-Murr-Klinikums Winnenden würdigen und zugleich einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der palliativen Versorgung leisten. Fachliche Kompetenz, kontinuierliche Qualifizierung und menschliche Zuwendung bilden gemeinsam die Grundlage einer hochwertigen Versorgung. Das in dieser Abteilung gelebte, vorbildliche Engagement verdient besondere Anerkennung und kann zugleich Ansporn sein, diese Werte auch in anderen Bereichen der Patientenversorgung weiter zu stärken.“

Palliativmedizin bedeutet auch Lebensqualität und Selbstbestimmung

„Palliativmedizin ist weit mehr als eine optimale medizinische Betreuung. Wir möchten unseren Patientinnen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase möglichst viel Lebensqualität und Selbstbestimmung ermöglichen und ihre Beschwerden lindern. Hierbei spielen vor allem ergänzende Angebote wie Musik- oder Kunsttherapie eine entscheidende Rolle. Solche Angebote lassen sich allerdings meist nur mit finanzieller Unterstützung realisieren“, so Prof. Markus Schaich, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin.

Geschäftsführer André Mertel ergänzt: „Diese großzügige Spende zeigt das Vertrauen in die Arbeit unserer Palliativstation. Sie verschafft gerade auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten neue Gestaltungsspielräume und ermöglicht Investitionen, die über die medizinische Grundversorgung hinausgehen und von der unsere Patienten mit mehr Lebensqualität profitieren. Dafür sind wir der Stiftung sehr dankbar.“

Spendennetzwerk „Palliativpartner Rems-Murr“

Wer die Palliativstation des Rems-Murr-Klinikums Winnenden unterstützen möchte, kann direkt über das Spendennetzwerk „Palliativpartner Rems-Murr“ spenden:

Spendenkonto:
Rems-Murr-Kliniken gGmbH

IBAN DE89 6025 0010 0015 0919 49
BIC SOLADES1WBN
Verwendungszweck: Klinik für Onkologie, Palliativ

 

Weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet unter www.rems-murr-kliniken.de und in den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und YouTube.

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